Wanda Stolle, 2024, in between, Biegeholz, Kreidegrund, Grafit, Leinöl, 218x166x58cm

Wanda Stolle

Werke Info Bio
Wanda Stolle, 2024, in between, Biegeholz, Kreidegrund, Grafit, Leinöl, 218x166x58cm
Wanda Stolle, 2024, in between, Biegeholz, Kreidegrund, Grafit, Leinöl, 218x166x58cm
Wanda Stolle, 2024, ohne Titel, Tusche auf Aquarellkarton, 105.8 x 146.6 cm
Wanda Stolle, 2024, ohne Titel, Tusche auf Aquarellkarton, 105.8 x 146.6 cm
Wanda Stolle, 2024, hold on, Biegeholz, Kreidegrund, Grafit, Leinöl, 144x118x35cm
Wanda Stolle, 2024, hold on, Biegeholz, Kreidegrund, Grafit, Leinöl, 144x118x35cm
»Z02« 2023. Tusche auf Aquarellpapier, 48 x 36 cm.
»Z02« 2023. Tusche auf Aquarellpapier, 48 x 36 cm.
»passing« Ausstellungsansicht 2018
»passing« Ausstellungsansicht 2018
Wanda Stolle »Zwiesprache M & P« 2021. Grafit, Schellack und Kreidegrund auf Holz. 202x164x68cm / 222x182x68cm
Wanda Stolle »Zwiesprache M & P« 2021. Grafit, Schellack und Kreidegrund auf Holz. 202x164x68cm / 222x182x68cm
»Übung 1« 2020. Grafit, Schellack und Kreidegrund auf Holz. 270 x 40 x 36 cm
»Übung 1« 2020. Grafit, Schellack und Kreidegrund auf Holz. 270 x 40 x 36 cm
Wanda Stolle, 2023, match, Biegeholz, Kreidegrund, Grafit, Leinöl, 40.5 x 184 x 32 cm
Wanda Stolle, 2023, match, Biegeholz, Kreidegrund, Grafit, Leinöl, 40.5 x 184 x 32 cm
»Vorhang II« 2021. Tusche auf Aquarellbütten, 139 x 105 cm
»Vorhang II« 2021. Tusche auf Aquarellbütten, 139 x 105 cm
ohne Titel 2021, Tusche auf Aquarellpapier, 32 x 24 cm
ohne Titel 2021, Tusche auf Aquarellpapier, 32 x 24 cm
»Granulation« 2015, Pigment auf Papier, 355 x 272 cm
»Granulation« 2015, Pigment auf Papier, 355 x 272 cm
»Z01« 2023, Tusche auf Aquarellpapier, 48 x 36 cm
»Z01« 2023, Tusche auf Aquarellpapier, 48 x 36 cm
Wanda Stolle, 2023, match, Biegeholz, Kreidegrund, Grafit, Leinöl, 40.5 x 184 x 32 cm
Wanda Stolle, 2023, match, Biegeholz, Kreidegrund, Grafit, Leinöl, 40.5 x 184 x 32 cm
»Granulation« (Detail) 2015, Pigment auf Papier, 355 x 272 cm
»Granulation« (Detail) 2015, Pigment auf Papier, 355 x 272 cm
»Ink« Ausstellungsansicht 2015
»Ink« Ausstellungsansicht 2015
Wanda Stolle, 2023, ohne Titel, Tusche auf Aquarellkarton, 76x58cm
Wanda Stolle, 2023, ohne Titel, Tusche auf Aquarellkarton, 76x58cm
»Schlemihl« 2018, Grafit, Shellack, Kreidegrund auf Holz, 290 x 202 cm
»Schlemihl« 2018, Grafit, Shellack, Kreidegrund auf Holz, 290 x 202 cm
Wanda Stolle, 2024, in between, Biegeholz, Kreidegrund, Grafit, Leinöl, 218x166x58cm
Wanda Stolle, 2024, in between, Biegeholz, Kreidegrund, Grafit, Leinöl, 218x166x58cm
ohne Titel 2018, Tusche auf Aquarellbütten, 130.6 x 98 cm
ohne Titel 2018, Tusche auf Aquarellbütten, 130.6 x 98 cm
Wanda Stolle, 2024, ohne Titel, Tusche auf Aquarellkarton, 48x36cm
Wanda Stolle, 2024, ohne Titel, Tusche auf Aquarellkarton, 48x36cm
»Swing« 2023. Tusche auf Aquarellpapier, 133 x 97 cm.
»Swing« 2023. Tusche auf Aquarellpapier, 133 x 97 cm.
Wanda Stolle, 2024, ohne Titel, Tusche auf Aquarellkarton, 48x36cm
Wanda Stolle, 2024, ohne Titel, Tusche auf Aquarellkarton, 48x36cm
Wanda Stolle, 2024, hold on, Biegeholz, Kreidegrund, Grafit, Leinöl, 144x118x35cm
Wanda Stolle, 2024, hold on, Biegeholz, Kreidegrund, Grafit, Leinöl, 144x118x35cm
»Vorhang III« 2021. Tusche auf Aquarellbütten, 152 x 106 cm
»Vorhang III« 2021. Tusche auf Aquarellbütten, 152 x 106 cm
Wanda Stolle, 2023, ohne Titel, Tusche auf Aquarellkarton, 48x36cm
Wanda Stolle, 2023, ohne Titel, Tusche auf Aquarellkarton, 48x36cm
Ausstellungsansicht, Wanda Stolle, 2024, It's dier to me, REITER | Leipzig 2024
Ausstellungsansicht, Wanda Stolle, 2024, It's dier to me, REITER | Leipzig 2024
Wanda Stolle, 2023, ohne Titel, Tusche auf Aquarellkarton, 48x36cm
Wanda Stolle, 2023, ohne Titel, Tusche auf Aquarellkarton, 48x36cm
»passing« Ausstellungsansicht 2018
»passing« Ausstellungsansicht 2018
ohne Titel 2022, Tusche auf Aquarellpapier, 32 x 24 cm
ohne Titel 2022, Tusche auf Aquarellpapier, 32 x 24 cm

Wanda Stolle Info

Wanda Stolles Werke sind Hybride aus Zeichnung und Objekt. Die großen Wandobjekte gebärden sich wie überdimensionale Papierbögen, die kleineren Zeichnungen hingegen muten skulptural an. Gemeinsam ist allen Werken die Ausdifferenzierung der Grautöne: von monochromen Flächen über das eingearbeitete Spiel mit Linien und Perspektiven, von weicher, diffuser Wolkigkeit bis zu harten Schnitten. Streng geometrische Formen antworten bei Stolle auf virtuose Schwünge und Kurven, der Kontrast von Schwarz an Weiß belebt die überaus lebendigen Zwischentöne in sensibel abgestimmten Graustufen.

Die Wandobjekte aus großen Flugholzplatten und in kraft- und zeitaufwändiger Arbeit in ihre Biegungen gezwungen, außen weiß gekalkt und innen graphitbeschichtet, sind wie in der Form angehaltene Bewegungen, einem fallenden Tuch gleich, scheinbar zufällig. Die helle Leichtigkeit des äußeren Anscheins und die tiefe Schwärze im Inneren begleiten den Betrachterblick über Bögen, Schwünge, Faltung und Entfaltung. Die Polarität von Schwarz und Weiß erzeugt die Ambivalenz von Vorder- und Rückseite und spielt mit der Doppelsinnigkeit des „leeren Blattes“. Unbeschrieben und doch voller Potenzial neigen sich die Objekte zum Betrachter, sinnlich und provokativ zugleich.

Auf den Zeichnungen erarbeitet Wanda Stolle mit hartem Werkzeug eine erhabene Wirkung. Die Kreise, Quadrate, Winkel, auch beunruhigende Schräglagen, Keile, Trapeze und Symmetrien muten fast plastisch an in der provozierten Materialität der Oberflächen. Es gibt Schraffuren, Einritzungen, Abschabungen und die geöffneten Flächen zeigt sie pur oder erhöht durch Farbschichten aus unikatem Malmittel (Schellack, Tusche u.a.). Die dabei entstehende Haptik des Papiers schafft Bildsegmente, mit denen sie die traditionellen grafischen Grundsätze durchkreuzt.

Die große, wandfüllende Papierarbeit „Granulation“ hingegen erzeugt durch lichtes Rauschen von aufgetuschten kleinförmigen Bewegungen ein luftiges Gewebe, das sich im Licht flimmernd bewegt. Stolle bietet keine konkreten Ansichten oder Bildzusammenhänge, sie schafft neue Artefakte. Unabhängig von Raum und Zeit lösen sie sich nicht auf wie Bilderrätsel und schlagen keine verbindlichen Referenzebenen vor sondern behaupten souverän ihr Dasein als Kunstdinge.

Wanda Stolle Bio

1985
in Berlin geboren
2006-2013
Studium der Bildenden Kunst bei Frank Badur und Pia Fries, Universität der Künste (UdK) Berlin
2013
Master of Education
2013
Meisterschülerabschluss bei Prof. Pia Fries
Wanda Stolle lebt und arbeitet in Berlin.
AUSZEICHNUNGEN UND STIPENDIEN, NOMINIERUNGEN
2022
Nominierung Kunstpreis der Böttcherstraße der Kunsthalle Bremen
2021
longlist, Preis der Nationalgalerie Berlin
2015
shortlist, Berlin Art Prize
2014
Goldrausch Künstlerinnenprojekt Art IT. Berlin.
2013
Elsa-Neumann-Stipendium des Landes Berlin. Nafög
Meisterschülerpreis des Präsidenten der UdK Berlin
2012
Preis der Schulz-Stübner-Stiftung